LfC – Czerwieńsk

2000 – Erwerb des Standorts in Czerwieńsk
Das dynamische Wachstum von LfC machte die Suche nach einem neuen, größeren Standort erforderlich. In Czerwieńsk, in der Składowa-Straße, wurde ein eingeschossiges Gebäude mit einer Fläche von über 1.200 m² erworben, das zuvor als Bahnkantine diente. Lage und Raumaufteilung entsprachen den damaligen Bedürfnissen des Unternehmens.

2003 – Inbetriebnahme des LfC-Standorts in Czerwieńsk
Nach drei Jahren Renovierung und Anpassung wurde der neue Standort in Betrieb genommen. Zunächst wurde die Produktion aufgenommen, anschließend folgten Verwaltung, Qualitätskontrolle und Vertrieb. Auch ein Lager für Fertigprodukte wurde hier eingerichtet.

2005 – Einführung der Reinraumzone
Mit der Einführung einer Reinraumzone wurden die Qualitätsstandards der LfC-Produkte deutlich erhöht – heute entsprechend den Anforderungen der Verordnung (EU) 2017/745 (MDR) sowie der Norm ISO 13485. Die Zone umfasst Reinräume der Klassen C und D, in denen die Endreinigung, Desinfektion und Verpackung der Produkte erfolgt. Der Zugang ist ausschließlich qualifiziertem Personal vorbehalten, das nach streng kontrollierten Verfahren arbeitet.

2011 – Einführung der 3D-Ti-EBM-Drucktechnologie
LfC implementierte am Standort Czerwieńsk die damals fortschrittlichste Hochvakuum-Technologie für den 3D-Druck von Titanpulver mittels Electron Beam Melting (EBM). Im selben Jahr wurde ein neues Implantatdesign entwickelt und die Produktion der weltweit ersten 3D-Ti-Implantate aufgenommen – ein technologischer Durchbruch und Meilenstein.

2015 – Erweiterung des Standorts in Czerwieńsk
Mit Unterstützung externer Fördermittel (Projekt Nr. RPLB.01.01.00-08-0004/16-00, RPO-Lubuskie 2020) wurde eine neue Investition realisiert. Es entstand ein Forschungs- und Entwicklungszentrum (R&D) für fortgeschrittenes Prototyping und die Bewertung innovativer medizinischer Technologien in der Wirbelsäulenchirurgie mit einer Fläche von nahezu 500 m².

2018 – Eröffnung des Forschungs- und Entwicklungszentrums
Die Inbetriebnahme des Zentrums stellte einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung des Unternehmens dar. Es wurde mit moderner Ingenieursoftware sowie fortschrittlicher Mess- und Forschungstechnik ausgestattet, die insbesondere die Entwicklung patientenspezifischer Medizinprodukte (CMD) für das gesamte menschliche Skelett ermöglicht.

2025 – 3D-Drucktechnologie der neuen Generation
Im Einklang mit aktuellen technologischen Trends und medizinischen Anforderungen investierte LfC – mit Unterstützung des KPO-Programms (KPOD.01.13-IW.01-0417/24) – in ein modernes 3D-Ti-Drucksystem mit dem Gerät Q10plus. Diese Investition erforderte den Umbau und die Anpassung der Produktionsräume an neue Umweltanforderungen. Heute bilden Titanimplantate aus dem EBM-3D-Druck bereits eine umfangreiche Produktfamilie und machen über 50 % des LfC-Portfolios aus.